Bewegte Geschichte und reiche Tradition

Die Aufgabe der Giessbach-Stiftung ist es, das Kleinod aus der Goldenen Ära des Tourismus auch für zukünftige Generationen in seiner historischen Ganzheit und Schönheit zu erhalten – eine Aufgabe, die sie nur mit Spenden unzähliger Giessbachfreunde erfüllen kann. Denn das gesamte zauberhafte Giessbach-Ensemble mit seinen weltberühmten Wasserfällen, seinem Grandhotel, seiner Schiffländte, seiner nostalgischen Bahn und seinen 22 Hektaren prachtvoller Erholungs- und Parklandschaft braucht stete Pflege und Erneuerung. Giessbach soll als lebendiges Ganzes immer prachtvoller und blühender werden und allen Natur- und Schönheitsliebenden als Jungbrunnen und "Glücksort der Freude" offen stehen.

1873 - 1885

Die Gründungsjahre

Im Jahre 1873/74 erfolgte der Bau des Grandhotel Giessbach durch den französischen Architekten Horac Edouard Davinet im Auftrag der Zürcher Hotelier-Familie Hauser.

1975 erfolgte die feierliche Eröffnung des Grandhotels, das sich rasch zu einem beliebten Reise- und Urlaubsziel der Aristokratie, der Grossen, Reichen und Berühmten aus aller Welt etabliert. Vier Jahre später erföffnete die hoteleigene Standseilbahn. 

Ein Grossbrand im Jahre 1883 zerstörte die oberen Stockwerke des Grandhotels. Im gleichen Jahr erfolgte der sofortige Wiederaufbau mit Spitztürmen und veränderter Dachgestaltung sowie Neubau eines kleineren Hotels für die Dienerschaft der Gäste auf dem Areal des heutigen Waldparkplatzes.  Zwei Jahre später, 1885 wurde die Wasserheilanstalt eingerichtet.

 

1914 - 1978

Totalsanierung und Wiedereröffnung

1914 wurde das Giessbach-Areal verkauft. Es gab mehrere Besitzerwechsel. Zu diesem Zeitpunkt begann auch die Kriesenzeit aufgrund des ersten und zweiten Weltkrieges. 

1947 erwarb Bürgenstock-Besitzer Fritz Frey-Fürst das Giessbach-Areal und liess es 1949 rundum Sanieren und wieder eröffnen. 

1950 wird der Giessbach-Grundbesitz durch den Regierungsrat des Kantons Bern unter Naturschutz gestellt. Nach dem Tod von Fritz Frey-Fürst 1953 erfolgt die Übernahme durch dessen Sohn und Bruder. Im gleichen Jahr wurde die Kollektivgesellschaft gegründet und erfolgte der Neubau eines Kraftwerks am Seeufer. 

1978 Begann eine erneute Kriesenphase und ein drohender Untergang. Pläne für einen Abbruch des Grandhotels und Neubau eines Jumbo-Chalets wurden besprochen. 

1979 - 1983

Rettungsaktion und Gründung der Stiftung

1979 wurde eine Arbeitsgruppe zur Rettung der Giessbach-Anlage gebildet unter Federführung des damaligen Berner Burgerratspräsidenten Rudolf von Fischer.

 

Im Jahre 1982 begann die Rettungsaktion von Franz Weber mit seiner Umweltorganisation Helvetia Nostra. 1983 wurde die Stiftung „Giessbach dem Schweizervolk“ durch Franz Weber gegründet. 

Nach gesamtschweizerischer Spendensammlung gelang der Kauf der Anlage durch die Stiftung mit Unterstützung des Kantons Bern und der Gemeinde Brienz. Die Renovationsarbeiten am Grandhotel Giessbach haben begonnen. 

1984 

Die Auferstehung

Zur Finanzierung der notwendigen Renovationen und zum Betrieb des Hotels gründete Franz Weber 1984 eine Aktiengesellschaft, die Parkhotel Giessbach AG, und eröffnete im Mai das Haus mit einem neuen Restaurant, dem «Parkrestaurant», und einer kleinen Anzahl noch unrenovierter Zimmer.

 

In sieben Umbauetappen jeweils während der Wintermonate wurde das Hotel Stockwerk um Stockwerk von Grund auf renoviert und zählt heute wieder zu den schönsten und renommiertesten Häusern im schweizerischen Gastgewerbe.

2002 bis heute

Historisches Hotel des Jahres

Im Jahre 2002 konnte das Gourmet-Restaurants „Chez Florent“ (heute „Le Tapis Rouge“) seine Wiedereröffnung feiern. Das Grandhotel Giessbach erhielt 2004 die Auszeichnung „Historisches Hotel des Jahres“ durch den Internationalen Rat für Denkmalpflege ICOMOS.  

 

Im selben Jahr fand die grosse Jubiläumsfeier "20 Jahre Wiedereröffnung und 125 Jahre Giessbach-Bahn" statt. Die Bahn hat in den letzten Jahren einige technische Erneuerungen erfahren und strahlt heute viel nostalgischen Charme und Romantik aus, wie damals im Jahre 1879. Die Standseilbahn erklimmt auf einer Streckenlänge von 345 Metern einen Höhenunterschied von 104 Metern und erreicht von der hoteleigenen Schiffsanlegestelle Giessbach-See das verträumte Grandhotel. 

Sehen Sie sich das Video zur Seilbahn an. 

Die ganze Giessbach Geschichte zur Entstehung des Grandhotel Giessbach und der Stiftung Giessbach dem Schweizervolk können Sie auch als pdf herunterladen. 

Kontaktinformationen

Stiftung Giessbach dem Schweizervolk

Administration
Chemin Dubochet 11
CH-1815 Clarens

info@stiftung-giessbach.ch

Tel: +41 (0)21 964 24 24

Kontoangaben

PC 30-55-3  

IBAN CH07 0900 0000 3000 0055 3

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